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Versicherungsmaklerbüro Lesch KG
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ZUR SOFORTIGEN VERÖFFENTLICHUNG Wann kann ich mit Euro bar bezahlen? Den Euro "zum Anfassen" gibt es vom 1. Januar 2002 an. Er wird dann gesetzliches Zahlungsmittel in allen Teilnehmerländern der Währungsunion. Die Bundesregierung plant, den Erwerb einer bestimmten Menge Münzen in Form eines so genannten "Starter-Kit" schon einige Tage vor dem Jahreswechsel 2001/2002 zu ermöglichen. Außerdem wird die D-Mark für zwei Monate parallel zum Euro im Umlauf bleiben. Sowohl Banken als auch Geschäfte und Warenhäuser nehmen bis zum 28. Februar 2002 D-Mark an. Danach können €-Scheine und -Münzen noch für einen längeren Zeitraum bei der Bundesbank und den Landeszentralbanken eingetauscht werden. Wie lautet der Euro-€-Umrechnungskurs? Kann sich der Kurs bis zur Einführung des Bargeldes noch verändern? Der Umrechnungskurs zwischen dem Euro und den nationalen Währungen der Teilnehmerstaaten der Europäischen Währungsunion (EWU) wurde am 31.12.1998 unwiderruflich festgelegt. Der Euro-€-Kurs lautet: 1 EUR = 1,95583 €. Dieser Kurs steht ein für allemal fest und wird nicht mehr verändert. Wie wird denn nun genau umgerechnet? Bei der Umrechnung von D-Mark in Euro wird der €-Betrag durch den Euro-€-Kurs geteilt (1 EUR=1,95583 €). Bei der Umrechnung muss immer mit diesem sechsstelligen Kurs gerechnet werden, Rundungen des Faktors sind unzulässig. Die Formel für die Umrechnung lautet: €-Betrag/Umrechnungskurs = Euro-Betrag. Beispiel 1: 60.000 €/1,95583 = 30677,512 EUR Zur Umrechnung eines Euro-Betrags in die nationale Währungseinheit wird der Euro-Betrag mit dem unwiderruflichen Umrechnungskurs multipliziert. Die Formel für die Umrechnung lautet: Euro-Betrag*Umrechnungskurs = €-Betrag Beispiel 2: 50 EUR*1,95583 = 97,7915 € Die Umrechnungsergebnisse werden auf den nächstliegenden Cent kaufmännisch ab- oder aufgerundet. Exakt auf einen halben Cent lautende Resultate müssen stets aufgerundet werden. Beispiel 1: 30677,512 EUR --> 30677,51 EUR Beispiel 2: 97,7915 --> 97,79 € Wichtig: Inverse Kurse (1/1,95583) dürfen bei der Berechnung nicht verwendet werden, da dies zu Rundungsdifferenzen führen kann! Wie rechnet man von einer nationalen Währung in eine andere um? Eine direkte Umrechnung von einer nationalen Währung in eine andere ist seit dem 1. Januar 1999 nicht mehr zulässig. Der Rechenweg geht jetzt immer über die Zwischenstation Euro: Der Ausgangsbetrag wird zunächst in Euro und das Ergebnis dann in die andere nationale Währung umgerechnet. Dabei ist es erlaubt, das Ergebnis von Schritt 1 bis auf drei Stellen nach dem Komma zu runden. Beispiel: Wie viele Französische Francs erhält man für 100 €? Erster Schritt: Umrechnung: €-->EUR: 100 €/1,95583 = 51,12918 EUR. Rundung auf drei Stellen hinter dem Komma: 51,129 EUR Zweiter Schritt: Umrechnung EUR-->FRF: 51,129 EUR*6,55957 = 335,38425 FRF. Nach kaufmännischer Rundung ergibt das den Endbetrag von 335,38 FRF. Wie lauten die Euro-Umrechnungskurse der Teilnehmerwährungen? Belgien, Belgische Francs: 1 EUR = 40.3399 BEF Deutschland, Deutsche Mark: 1 EUR = 1.95583 DEM Finnlannd, Finnmark: 1 EUR = 5,94573 FIM Frankreich, Französische Francs: 1 EUR = 6.55957 FRF Irland, Irische Pfund: 1 EUR = 0.787564 IEP Italien, Italienische Lire: 1 EUR = 1936.27 ITL Luxemburg, Luxemburgische Franken: 1 EUR = 40.3399 LUF Niederlande, Niederländische Gulden: 1 EUR = 2.20371 NLG Österreich, Österreichische Schillinge: 1 EUR = 13.7603 ATS Portugal, Portugiesische Escudos: 1 EUR = 200,482 PTE Spanien, Spanische Peseten: 1 EUR = 166,386 ESP
Wie bestimmt sich der Euro-Dollar-Kurs? Der Wechselkurs zwischen Euro und Dollar bestimmt sich täglich neu an den Devisenmärkten. Als Orientierungsgröße für die Marktteilnehmer ermittelt die Europäische Zentralbank (EZB) Euro-Referenzkurse zu insgesamt 17 Währungen. Sie werden jeden Tag um 14.15 Uhr festgelegt. Über die aktuellen Kurse kann man sich zum Beispiel im Internet unter www.ecb.de informieren. Was versteht man unter Big Bang? Im rechtlichen Sinne bedeutet "Big Bang" die Umstellung aller Rechtsinstrumente von D-Mark auf Euro in einer logischen Sekunde am 1.1.2002 um 00:00 Uhr. Die D-Mark verliert ihre Funktion als gesetzliches Zahlungsmittel. Innerhalb eines Unternehmens umfasst der Begriff "Big Bang" den Umstellungsprozess der EDV-Systeme und Arbeitsabläufe auf exklusive Euro-Verarbeitung. Wegen der Komplexität dieses Vorgangs planen viele Firmen dafür einen längeren Zeitraum vor dem 1.1.2002 ein. Warum muss ich noch immer Gebühren zahlen, wenn ich Geld ins Ausland überweise? Mit der Einführung des Euro sind die Gebühren für Auslandsüberweisungen nicht schlagartig verschwunden. Zwar fallen in der Währungsunion für die Banken diejenigen Kosten weg, die durch das Umgehen mit zwei verschiedenen Währungen entstehen (Wechselkursschwankungen, Devisenhandel). Es bleibt aber zunächst bei unterschiedlichen Zahlungsverkehrssystemen und unterschiedlichen Abwicklungsverfahren in den EWU-Mitgliedstaaten. Im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr fallen daher vorerst immer noch höhere Kosten an als beim Inlandszahlungsverkehr. Dabei spielt es keine Rolle, ob eine Zahlung in nationaler Währung oder in Euro angewiesen wurde. Allerdings ist seit der Einführung des Euro die angestrebte Vereinheitlichung der Zahlungssysteme zwischen den Teilnehmerstaaten bereits ein gutes Stück voran gekommen, so dass mittelfristig mit einem Absinken der Gebühren für Auslandsüberweisungen zu rechnen ist. Wird es durch die Einführung des Euro nicht zu verdeckten Preiserhöhungen kommen? Auch im Euroland werden die Preise von Angebot und Nachfrage bestimmt, die Währungsumstellung ändert daran nichts. Und wie bisher werden sich die Anbieter bemühen, ihre Kunden durch "Signalpreise" zum Kauf zu bewegen. Um diese auch in der neuen Währung zu erreichen, sind Preisglättungen sowohl nach unten als auch nach oben möglich. Mehr Wettbewerb und eine größere Preistransparenz im Euroraum legen jedoch in vielen Fällen eine Lösung zugunsten der Kunden nahe. Sollte man ein Auslandskonto, z. B. ein Gulden-Konto in den Niederlanden, schon jetzt auf Euro umstellen? Eine frühzeitige Umstellung auf den Euro kann sinnvoll sein, wenn die Transaktionen, die über das Konto laufen, hauptsächlich in Euro erfolgen. Auch in den Niederlanden gilt übrigens: Ob Gulden- oder Euro-Konto, Zahlungsaufträge können in beiden Währungen getätigt werden, die Bank führt gegebenenfalls die Konvertierung durch. In jedem Fall steht aber der Umtauschkurs €-Gulden ebenso wie der Kurs €-Euro mit dem Beginn der Währungsunion am 1.1.1999 unwiderruflich fest, so dass auch bei der Weiterführung des Kontos in Gulden keine Wechselkursrisiken mehr bestehen. Über die Möglichkeit und eventuell anfallende Gebühren bei einer frühzeitigen Umstellung des Kontos informiert die niederländische Bank. Kann ich heute schon Euro-Gedenkmünzen kaufen? Nein. Euro-Gedenkmünzen wird es erst geben, wenn es auch das Euro-Bargeld gibt, also im Jahre 2002. Zwar werden derzeit auf dem Markt 10-Euro-Stücke angeboten. Dabei handelt es sich aber nicht um echte Münzen, sondern um Medaillen, die niemals gesetzliches Zahlungsmittel sein werden. Mit einer Steigerung des Sammlerwertes solcher Euro-Medallien ist deshalb auch in Zukunft kaum zu rechnen. Seit dem Inkrafttreten des Euro-Einführungsgesetzes sind im Übrigen die Euro-Münzen ebenso wie bereits die €-Münzen gegen derartige Nachahmung geschützt. Müssen Scheckkarten bei der Euro-Umstellung ausgetauscht werden? Für bargeldlose Zahlungen in Euro mit ec-Karte, Kundenkarte, Kreditkarte oder GeldKarte ist keine Umstellung der Karten notwendig, da die Nutzungsgeräte und deren Software angepasst werden können. Die im Umlauf befindlichen Karten werden - wie bisher üblich - im normalen Austauschverfahren eingezogen und durch neue Karten ersetzt. Wie sehen die neuen Euro-Scheine und -Münzen aus? Die neuen Euro-Scheine zeigen Zeitalter und Stile in Europa. Es wird 5-, 10-, 20-, 50-, 100-, 200- und 500-Euro-Scheine geben. Sie sind in allen Ländern der Währungsunion identisch. Jeder Schein steht für eine Epoche der europäischen Kulturgeschichte. Die Motive - Fenster, Tore und Brücken - haben keinen Bezug zu bestimmten Denkmälern, sondern stehen stellvertretend für Stilelemente, die in ganz Europa zu finden sind. Die Farbpalette reicht von Grau für den Fünfer, über Rot für den Zehner, Blau für den Zwanziger, Orange für den Fünfziger, Grün für den Hunderter, Gelblich-braun für den Zweihunderter bis zu Lila für den Fünfhunderter. Die Euro-Münzen werden eine gemeinsame Vorderseite mit dem europäischen Motiv und der Wertangabe haben - auf der Rückseite wird ein nationales Symbol, umgeben von den zwölf Sternen der Union, aufgeprägt. In Deutschland wird auf der 1-, 2- und 5-Cent-Münze das bekannte Eichenblatt und auf der 10-, 20- und 50-Cent-Münze das Brandenburger Tor zu sehen sein. Die 1- und 2- Euro-Stücke ziert der Bundesadler. Die Münzen unterscheiden sich in Größe, Gewicht, Material und Farbe, so dass sie für jeden leicht erkennbar sind. Kann ich Reisedevisen aus Euro-Teilnehmerländern nach 2002 in Deutschland noch umtauschen? Die Banken selbst legen fest, in welcher Form sie Devisen annehmen. Mit Sicherheit werden die meisten Banken mindestens bis zum 1.1.2002 Banknoten in europäischen Fremdwährungen umtauschen. Anders sieht es bei den Münzen aus: Sie werden schon heute in aller Regel nicht angenommen. Dies wird sich mit der Einführung des Euro-Bargeldes kaum ändern. Daher sollte man möglichst wenig Devisen aus den anderen Mitgliedsländern der Euro-Zone mitbringen, da der Umtausch nach 2002 mit Schwierigkeiten verbunden sein kann. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: |
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